Du leidest an Aufschieberitis? Mit diesen 10 Tipps besiegst Du den inneren Schweinehund

By on 22. April 2015
inneren Schweinehund
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Eine Studie (ich glaube von der Universität Chicago) vermutet, dass die Menschen, die keine Angst vor Herausforderungen haben, bis zu 10 Jahre länger leben, als jene, die ihr Leben in Ängstlichkeit verbringen.

Der Versuch, unsere Ziele zu verwirklichen, auch wenn wir es nicht immer schaffen, ist besser, als es gar nicht erst zu versuchen. Aus der Angst, man hält die eigenen Vorsätze nicht ein, erst gar keine Vorsätze zu machen, ist ein sehr schädliches Verhalten. Wir erlauben so der Aufschieberitis, respektive der Prokrastination, sich schleichend zur Gewohnheit zu entwickeln, welche uns davon abhält, ein erfüllteres Leben zu führen.

Mit diesen 10 Tipps besiegst Du den inneren Schweinehund:

1. Entwicklung persönlicher Werte

Nimm dir Zeit, herauszufinden, was Du wirklich vom Leben willst, was deine persönlichen Werte sind. Willst Du mehr Zeit, mehr Geld, bessere Gesundheit, mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, erfüllendere Beziehungen, einen anderen Job, ein Business gründen? Wenn wir Dinge vor uns herschieben liegt das oft daran, dass wir zwar planen, etwas zu tun, aber es nicht das ist, was wir wirklich wollen. Vielleicht haben wir auch Angst vor unseren Fähigkeiten (oder einem Mangel dieser) oder, dass sich andere über uns lustig machen.

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2. Mach deine Gesundheit und Energie zur Priorität

Ohne bei guter Gesundheit zu sein, ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass wir die Energie und Dynamik haben, die wir benötigen, um unser Leben zum Besseren zu verändern und es ist einfacher (und nötig, wenn man krank ist) diese Dinge aufzuschieben. Stelle also sicher, dass Du dich gut ernährst, gut schläfst, Sport treibst und meditierst. Gerade der Meditation wurde in den vergangenen Jahren immer mehr Zugeständnisse über die positiven Auswirkungen gemacht.

3. Visualisiere ein Leben ohne Prokrastination

Stell dir dein neues Leben wie einen Film vor, der gedanklich abläuft. Sehe, höre, rieche, schmecke und fühle die Vorteile eines volleren Lebens, ohne das verdammte Aufschieben. Was könntest Du tun, was könntest Du erreichen? Schreibe es auf, zeichne es, nutze hilfreiche Affirmationen, diese unterstützen den Prozess. Fange jetzt damit an, dich so zu verhalten, als bist Du kein Aufschieber.

4. Verbanne deinen inneren Schweinehund

Die leise Stimme, die automatisch in deinem Kopf auftaucht und jede Idee runterzieht, die Du hast. Sie sagt Sachen wie „Ich bin nicht in der Stimmung dafür.“ „Ich habe keine Zeit.“ „Du kannst das nicht“. Schalte diese automatische Antipropaganda ab, ersetzte das „hätte“ „könnte“ „müsste“ „würde“ mit „Ich will“ und „Ich mache“. Du hast die Wahl. Erkenne deine Entscheidungen an und setzte deinen Schweinehund vor die Tür. Nochmal, auch hier können Dir Affirmationen dabei helfen, den Schweinehund durch positiver Alternativen zu ersetzten.

5. Überengagement

Zu allem Ja zu sagen führt oft dazu, dass Du dich müde fühlst und nicht mehr die Energie hast, dich auf das zu fokussieren, was dir wirklich wichtig ist. Das führt zu Aufschiebung, da Projekte und Aufgaben auf der Strecke bleiben. Finde heraus, was dir am wichtigsten ist und fokussiere dich nur auf die Bereiche, die den größten Unterschied in deinem Leben bewirken können. Das wird deinen Fokus und deine Motivation enorm stärken.

6. Setze dir private und berufliche Ziele

Es ist schwer, sich selbst zu motivieren, wenn man nicht genau weiß, was man erreichen will. Wenn Du dir also deine Ziele setzt, überlege dir, was Du auf kurze und lange Sicht erreichen willst. Eine Technik dafür ist die SMART-Strategie. S – Spezifisch, M – Messbar, A – Aktion (umsetzbar), R – Relevant, T – Termingebunden. Gerade im englischsprachigen Web gibt es einige Tools und Programme zur Zielsetzung, einfach mal googeln.

7. Priorisiere deine Ziele

Entwickle einen Plan oder Konzept, welches dir beim Erreichen deiner Ziele hilft. So wirst Du langsam feststellen, welche Elemente hinzugefügt oder hervorgehoben werden müssen und welche außer Acht gelassen werden können. Denk aber auch daran, flexibel zu sein, deine Ziele regelmäßig zu überprüfen, zu ändern oder, wenn nötig, alles zu verwerfen. Nur weil Du ein Ziel aufgeschrieben hast, heißt das noch lange nicht, dass es auch in Stein gemeißelt ist.

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8. Teile und bezwinge

Wenn Du deine Ziele einmal priorisiert hast, teile sie in kleinere Brocken auf. Manchmal schieben wir etwas vor uns her, weil das Projekt zu groß erscheint, uns dies überfordert und in eine vorübergehende Paralyse versetzt – Du weißt nicht, wo Du anfangen sollst, also fängst Du gar nicht an. Gehe jedes Projekt – besonders Große – Schritt für Schritt an.

9. Belohne dich selbst

Sobald Du eine Aufgabe abschließt, belohne dich mit etwas, was Du haben möchtest. Schaue einen Film nicht bevor Du die Aufgabe erledigt hast, sondern belohne dich danach damit. Statt dich jeden Tag nur von Fast- und Junkfood zu ernähren, versuche eine Woche ohne auszukommen und belohne dich am Wochenende mit einem Leckerbissen.

10. Fang einfach an

Keine Ausreden mehr. Warte nicht, bis Du „Lust“ hast, das passiert nie! Das ist nur eine geschickte Tarnung und Verzögerungstaktik. Fange mit den einfachsten Aufgaben an, damit Du schneller Erfolge einfährst, welche dir den Treibstoff und die Motivation liefern, um mit größeren Projekten weiterzumachen.

Auch wenn Du nur einen der oben genannten Punkte befolgst, bist Du auf dem besten Weg, der Prokrastination einen A****tritt zu verpassen. Also, worauf wartest Du noch?!

Welche Erfahrungen hast Du mit der Aufschieberitis gemacht, welche Tipps kannst Du den Lesern und uns mitgeben? Schreibs in die Komentare.

 

Bildquelle: pixabay.com von ADD / License: CC0 Public Domain

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Frederick
Gründer und Autor bei bizNERD
Frederick Schmitt ist Serien Gründer, darunter zwei App-Unternehmen, Autor von bizNERD und Autodidakt mit Leib und Seele. Seit seinem 8. Lebensjahr ist er unternehmerisch aktiv, hat fast 400 Bücher gelesen und praktiziert Shaolin Kung Fu.

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