Das 1×1 der Meditation

By on 1. September 2015
Das 1x1 der Meditation
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Mit Meditation bezeichnet man eine Technik, bei der Köper und der Geist auf bewusste Weise in einen Zustand der Entspannung und Konzentration gebracht werden. Die Praktizierenden dieser Kunst berichten über eine gesteigerte Wahrnehmung, vermehrten Fokus, mehr Konzentration sowie eine positivere Lebenseinstellung.

Meditation wird am häufigsten mit Mönchen, Mystikern oder anderen spirituellen Disziplinen in Verbindung gebracht. Allerdings musst Du kein Mönch oder kein Mystiker sein, um von den Vorteilen der Meditation profitieren zu können. Du musst nicht mal an einem besonderen Ort sein, um sie zu praktizieren. Du kannst Meditation ganz einfach in deinem Wohnzimmer ausprobieren!

Auch wenn es viele verschiedene Herangehensweisen an die Meditation gibt, bleiben die fundamentalen Prinzipien immer die gleichen: Am allerwichtigsten ist es, zerstörerische, negative und ruhelose Gedanken und Fantasien zu beseitigen und den Geist durch tiefe Konzentration zur Ruhe zu bringen. Dies reinigt den Geist von Ballast und bereitet ihn für höhere Formen der Aktivität vor.

All die negativen Gedanken, die Du über den lauten Nachbarn, die rechthaberischen Kollegen, das Knöllchen am Auto oder unerwünschte Spam-Nachrichten hast, tragen zur „Verschmutzung“ deines Geistes bei. Das Ausschließen dieser Gedanken erlaubt es Dir, einen Geist zu „reinigen“, so dass Du dich auf tiefere und bedeutungsvollere Gedanken konzentrieren kannst.

Manche Praktizierende (ich z.B.) beseitigen sogar jegliche Sinneseinflüsse: kein Sehen, kein Klang, keine Berührung. Sie versuchen sich von jeglicher äußeren Ablenkung zu befreien. Du kannst dich jetzt auf einen tiefgründigen Gedanken konzentrieren, falls dies dein Ziel ist. Zunächst kann die Erfahrung betäubend wirken, da wir stets daran gewöhnt sind, ständig Dinge zu hören und zu sehen. Mit zunehmender Übung wirst Du alles um dich herum immer deutlicher wahrnehmen können.

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Bei der Meditationshaltung geht es darum, in einer bequemen Haltung zu sein, die förderlich für die Konzentration ist. Dies kann sowohl im Schneidersitz, im Stehen, im Liegen oder sogar beim Gehen erreicht werden. Wenn die Haltung es dir erlaubt, dich zu entspannen und dich zu konzentrieren, dann ist das eine guter Ausgangspunkt. Während Du sitzt oder stehst sollte der Rücken gerade bleiben, jedoch nicht steif oder angespannt.

Lockere, bequeme Kleidung hilft dabei sehr, denn enge Kleidung führt in der Regel dazu, dass man sich eingeschränkt und angespannt fühlt.

Der Ort, an dem Du Meditation praktizierst, sollte eine ruhige Atmosphäre haben. Es kann in deinem Wohnzimmer sein oder an jedem anderem Ort, an dem Du dich wohl fühlst. Eine Übungsmatte kann hilfreich sein, falls du etwas herausfordernde Positionen probieren möchtest (wenn Du dich dadurch fokussierter fühlst und der Schlangenmensch in Dir befreit werden möchte). Vielleicht möchtest Du den Platz auch erst aufräumen, so dass er beruhigend auf deine Sinne wirkt.

Stille hilft den meisten Menschen, sich zu entspannen und zu meditieren. Daher möchtest Du vielleicht einen stillen, isolierten Ort wählen, weit weg vom klingelnden Telefon oder dem brummenden Geräusch der Waschmaschine. Angenehme Düfte können ebenfalls hilfreich sein. Das Anschaffen von Aromakerzen ist also auch eine gar nicht so schlechte Idee.

Die Mönche, die Du im Fernsehen monotone Töne von sich geben siehst, praktizieren eigentlich ihr Mantra. Dies ist – einfach ausgedrückt – ein kurzes Bekenntnis, ein einfacher Laut, welcher für die Übenden eine mystische Bedeutung hat.

Du musst nicht etwa auch so etwas praktizieren, allerdings ist es hilfreich zu wissen, dass wiederholte Handlungen, so wie Atmen und Summen etwa, es dem Praktizierenden erleichtern, höhere Bewusstseinsebenen zu erreichen.

Das Prinzip dabei ist Fokus. Du könntest dich auch auf ein bestimmtes Objekt oder einen Gedanken konzentrieren, oder bei geöffneten Augen auf einen einzigen Punkt.

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Eine typische Routine kann sein, dass man im meditativen Zustand die einzelnen Körperteile im Stillen benennt und seine ganze Wahrnehmung auf diese konzentriert. Während Du das tust, solltest du dir jeglicher Anspannung in deinem Körper bewusst werden. Visualisiere dabei mental, wie du die Anspannung auflöst. Es wirkt Wunder.

Es gibt auch viele Meditations-CDs/Audios auf dem Markt, von denen wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Sie die Gehirnwellen so beeinflussen können, dass eine tiefe Meditation erreicht werden kann.

Insgesamt ist Meditation eine relative ungefährliche Übung, deren Vorteile allemal die Anstrengung Wert sind (oder die Nicht-Anstrengung, wir entspannen uns ja…).

Studien zeigen, dass die Meditation vorteilhafte physiologische Effekte im Körper bewirken kann. Und es gibt ein zunehmendes Bestreben in medizinischen Kreisen, diese Effekte weiter zu erforschen.

Beginne also damit, ein Fundament für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu erschaffen…beginne noch heute mit der Meditation!

Noch blutiger Anfänger oder jahrelange Übung – Welche Art der Mediation bevorzugst Du, welche Erfahrungen hast Du gemacht?

 

Bildquelle: pixabay.com von shendrik2 / License: CC0 Public Domain

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Frederick
Gründer und Autor bei bizNERD
Frederick Schmitt ist Serien Gründer, darunter zwei App-Unternehmen, Autor von bizNERD und Autodidakt mit Leib und Seele. Seit seinem 8. Lebensjahr ist er unternehmerisch aktiv, hat fast 400 Bücher gelesen und praktiziert Shaolin Kung Fu.

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